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Ukrainischer Erzbischof über die russischen Verbrechen - "Der Papst konnte es einfach nicht glauben"

6. Dezember 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Griechisch-katholischer Großerzbischof von Kiev klärte Papst Franziskus vor einem Monat in Rom bei einem Gespräch über die Verbrechen der Russen in der Ukraine auf - Ukrainer werfen Franziskus vor, dass dieser Dostojewski nicht richtig gelesen habe


Köln (kath.net)

Swjatoslaw Schewtschuk, der griechisch-katholischer Großerzbischof von Kiev, hat bei einem Gespräch Anfang November mit Papst Franziskus ganz offen über ukrainische Kritik an Franziskus gesprochen. Viele Ukrainer werfen Franziskus vor, dass dieser u.a.. Dostojewski nicht richtig gelesen habe. Der Papst hat laut einem Bericht des Domradios bei seinem Lob für das russische Volk vor einem guten Monat wörtlich gesagt: "Denken Sie nur an Dostojewski, der uns bis heute inspiriert, der Christen inspiriert, christlich zu denken." Dostojewski galt aber auch durchaus als Anhänger der Orthodoxen Kirche und als Nationalist.


Schewtschuk haben in dem Gespräche Franziskus mitgeteilt, dass ihn das an gewisse "romantische Vorstellungen" im Zusammenhang mit der deutschen Philosophie des 19. Jahrhunderts und dem Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg erinnert habe. Doch dann kamen die Nazis an die Macht und dann wunderte sich die ganze Welt, wie ein Volk mit einer so "hohen Kultur" den Holocaust durchführen konnte. Genau das Gleiche geschehe leider auch heute in Russland, betont der Erzbischof und erinnerte daran, dass der Papst es einfach nicht glauben konnte, dass solche "vermeintlichen Vorbilder des Humanismus" solche Verbrechen begehen können. Nach dem Gespräch zwischen dem Papst und dem Erzbischof hat Franziskus einen Brief an die Ukrainer geschrieben. "Euer Schmerz ist mein Schmerz."

 

VIDEO über die vielen Kriegsverbrechen der Russen: https://rumble.com/v1vhgsm-der-unfassbare-preis-der-ukraine-fr-putins-krieg.html


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Lesermeinungen

 Adamo 6. Dezember 2022 
 

Es gibt doch unzählige Berichte der Medien über die Kriegsverbrechen Putins an der Ukraine.

Es frustriert uns Christen sehr, dass der PF derartig uninformiert ist, dass er sich hinter den Erkenntnissen von Dostojewski verstecken muß.


2
 
 Everard 6. Dezember 2022 
 

Schewtdchuk hat

Diesbezüglich sehr beredt repliziert. Als Hierarch in der Ukraine sieht er tagtäglich wie sich die falschen Mythen des Russentums als hochaggressive, expansionistische und antihumane Ideologie demaskieren.


2
 
 Taubenbohl 6. Dezember 2022 
 

Alles was der Kiever Grosserzbischof ist wahr.

Ausser seine Einstellung zu Dostojewski..der Schriftsteller ist wohlmoglich der hervorragenster Schriftsteller des 19ten Jahrhunderts. Vielleicht war der Grosserzbischof frustriert da er romaticismus in Franziskus fesstellte. Dostojewski wird als Weltdichter gesehen...und studiert. Ihn als Orthodox oder Nationalist (er starb vor 140 Jahre) ist tief ahistorisch und der Grosserzbischof in Literatur und Kulturkreise nicht ankommen.

Sein Frust ist aber verständlich. Aber Dostojewski kann nicht so einfach gecancelt werden.


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