Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  2. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  3. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  4. Papst über katholische Schulen: Es geht nicht um Missionierung
  5. Schweizer Staatskirchenportal verbreitet Propaganda für das Töten ungeborener Kinder
  6. "Liebe Herren-Kund*innen!" - Gender-Gaga bei H&M 
  7. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  8. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  9. „Pandemie der Ungeimpften“? – Vorwurf: Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien
  10. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  11. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  12. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  13. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf
  14. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
  15. US-Bischof: „Diese deutschen Bischöfe sollten den Mut haben, eine weitere Sekte zu gründen“

Werbekampagne mit Sujet ‚Beten oder Leben retten’

1. Oktober 2022 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kampagne will dazu ermutigen, bei Herzstillstand lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen.


Wien (kath.net/jg)

Der Verein Puls zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes hat eine Plakatkampagne begonnen. Er will damit auf die Herzmassage aufmerksam machen, die jeder Mensch anwenden kann, wenn jemand einen Herzstillstand erleidet. Die Kampagne hat drei Motive, bei welchen jeweils tatsächlich oder vermeintlich nutzlose Handlungen der Möglichkeit mittels Herzmassage Leben zu retten gegenüber gestellt werden.

Ein Sujet zeigt auf der einen Seite gefaltete Hände und auf der anderen die Hände in der Haltung für eine Herzmassage. Dabei steht: „Deine Hände können beten oder Leben retten.“ (Siehe Foto) Die anderen beiden Plakate lauten „Deine Hände können fies sein oder Leben retten“ und „Deine Hände können schimpfen oder Leben retten.“

Kritiker werfen der Kampagne vor, dass Beten auf die gleiche Stufe wie Schimpfen und fies sein gestellt werde. kath.net hat Zuschriften von Lesern erhalten, die sich dadurch in ihren religiösen Gefühlen verletzt sehen.

Der Verein Puls dürfte sich der Problematik bewusst sein. Auf der Internetseite auf welcher die Kampagne vorgestellt wird, wird das Sujet mit den betenden Händen als „kontroversielle“ Version bezeichnet. Mit den verschiedenen Versionen will der Verein nach eigenen Angaben „alle Emotionen“ abdecken und „damit die größtmögliche Aufmerksamkeit“ für sein Anliegen erzielen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 2. Oktober 2022 

Hoffen wir

dass viele Menschen, vornehmlich Karholiken aber auch andere, so langsam wieder merken, dass das, was unserer Welt von heute fehlt, nicht in erster Linie "lebensrettende" Hände sind, auch nicht gefaltete Hände, sondern betende Herzen. Helfende Hände überall, wo es nötig ist, gefaltete Hände überall, wo es möglich ist, aber betende Herzen immer und überall, das wäre ein grosser Schritt zu einer besseren Welt.


3
 
 Fatima 1713 2. Oktober 2022 
 

@St. Hildegard

Genau, einen Widerspruch zwischen beidem zu konstruieren, das zeugt halt von völliger Unwissenheit oder Dummheit, wie @bernhard_k völlig richtig schreibt.
Ora ET labora!
Stimme also allen drei Kommentaren vor mir zu.


3
 
 St. Hildegard 2. Oktober 2022 
 

Beten genauso wichtig wie handeln!

Völliger Blödsinn. Ich würde zuerst das Notwendige tun und dabei beten - in dem Wissen, dass ich ohne Gott nämlich gar nichts tun kann.

Aber das Gebet ist auch nicht einfach nur dazu da, um "Trost und Kraft" zu spenden, wie viele Christen meinen, während allein das Handeln Ergebnisse bringt. Da haben Sie völlig Recht, @bernhard_k.

Ich las mal von einem Geistlichen, der einem Herzinfarktpatienten mutmaßlich durch Gebet das Leben rettete, weil der Krankenwagen nämlich zu spät kam.
Und ich hörte - leider! - auch einmal von einem Pfarrer, der sagte, er würde sich lieber von einem "kompetenten" Arzt behandeln lassen als von einem betenden (als ob da ein Widerspruch wäre ...)


2
 
 matthieu 1. Oktober 2022 
 

Quatsch

So ein Quatsch. Natürlich würde ich während der ersthilfe beten, aber ohne gefaltete Hände. Das ist nicht kontrovers sondern fies.


3
 
 bernhard_k 1. Oktober 2022 
 

Das ist dumm ...

Es ist schlicht Dummheit, "beten" auf die nutzlose Seite zu schieben!

Und wer weiß: vielleicht hat das Gebet schon viel öfter geholfen und Leben gerettet als andere Maßnahmen ...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  3. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  4. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  5. Das Platzen der großen Lebenslüge der 'deutschen Kirchen'
  6. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  7. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  8. Katholisch im absurden Theater
  9. 'Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen'
  10. US-Bischof: „Diese deutschen Bischöfe sollten den Mut haben, eine weitere Sekte zu gründen“
  11. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  12. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  13. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  14. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?
  15. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz